Doc Alvers Mathe-Labor

Abitur-Training: Teil A — ohne Hilfsmittel

Berufliches Gymnasium · Teil A · Grund- und Leistungskurs · 85 bis 95 Minuten, nur Lineal und Geodreieck · drei Aufgaben, Anforderungsbereiche I bis III
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Fünfmal ankreuzen

AFB I · Reproduzieren

Bei jeder Teilaufgabe ist genau eine der fünf Antworten richtig. Notieren Sie nur den Buchstaben; ein Lösungsweg wird nicht verlangt. Es sind keine Hilfsmittel zugelassen. Die Abbildung mit den fünf Bildern gehört zu Teilaufgabe c).

-112Bild 1-112Bild 2-112Bild 3-112Bild 4-112Bild 5
Zu c): Fünf Graphen zur Auswahl, alle im selben Ausschnitt von etwa −2 bis 2,7 waagerecht und −6 bis 6 senkrecht.
  1. Gegeben ist die in $\mathbb{R}$ definierte Funktion $f$ mit $f(x) = x \cdot e^{-2 \cdot x}$. Geben Sie $f'(x)$ an. • (A) $-2 \cdot e^{-2x}$ • (B) $e^{-2x} \cdot (1 - 2x)$ • (C) $e^{-2x} \cdot (1 + 2x)$ • (D) $-2x \cdot e^{-2x}$ • (E) $e^{-2x} \cdot (x - 2)$
  2. Geben Sie den Wert von $\displaystyle\int_{-2}^{2} \left(x^3 - 4 \cdot x\right)\,dx$ an. • (A) $-8$ • (B) $-4$ • (C) $0$ • (D) $4$ • (E) $8$
  3. Gegeben ist die Funktion $f$ mit $f(x) = (x + 1)^2 \cdot (x - 2)$. Geben Sie an, welches der fünf Bilder den Graphen von $f$ zeigt. • (A) Bild 1 • (B) Bild 2 • (C) Bild 3 • (D) Bild 4 • (E) Bild 5
  4. Gegeben ist die Funktion $f$ mit $f(x) = 4 - \sqrt{2 \cdot x - 6}$. Geben Sie den größtmöglichen Definitionsbereich $D$ und den zugehörigen Wertebereich $W$ an. • (A) $D = [3;\infty)$ und $W = (-\infty;4]$ • (B) $D = [3;\infty)$ und $W = [4;\infty)$ • (C) $D = (-\infty;3]$ und $W = (-\infty;4]$ • (D) $D = [6;\infty)$ und $W = (-\infty;4]$ • (E) $D = \mathbb{R}$ und $W = \mathbb{R}$

Kurz gerechnet: Fläche, Ebene, Pyramide

AFB II · Zusammenhänge herstellen

Die vier Teilaufgaben sind unabhängig voneinander und ohne Hilfsmittel zu lösen. Die Abbildung zeigt eine gerade quadratische Pyramide $ABCDS$ mit der Grundfläche $ABCD$ und der Spitze $S$; $M$ ist der Mittelpunkt der Grundfläche. Für die Kantenvektoren wird $\vec{a} = \overrightarrow{AB}$, $\vec{b} = \overrightarrow{AD}$ und $\vec{c} = \overrightarrow{AS}$ gesetzt.

ABCDSMabc
Zu c): Die Pyramide im Schrägbild. Grün eingezeichnet sind die drei Kantenvektoren a, b und c; gestrichelt die verdeckten Kanten, die Diagonalen der Grundfläche und die Höhe MS.
  1. Berechnen Sie den Inhalt der Fläche, die die Graphen von $f$ mit $f(x) = x^2$ und $g$ mit $g(x) = 2 \cdot x - x^2$ im ersten Quadranten einschließen.
  2. Gegeben ist die Ebene $E$ mit der Gleichung $2 \cdot x_1 - x_2 + 2 \cdot x_3 = 6$. Untersuchen Sie, ob die Punkte $P(1 \mid -2 \mid 1)$ und $Q(2 \mid 0 \mid 2)$ in $E$ liegen, und geben Sie den Abstand des Koordinatenursprungs von $E$ an.
  3. Drücken Sie die Vektoren $\overrightarrow{AC}$, $\overrightarrow{BS}$ und $\overrightarrow{MS}$ durch $\vec{a}$, $\vec{b}$ und $\vec{c}$ aus.
  4. Die Grundkante der Pyramide ist $4$ cm lang, ihre Höhe beträgt $6$ cm. Geben Sie das Volumen der Pyramide an.

Der passende Schlüssel

AFB III · Reflektieren und Beurteilen

In einer Schublade liegen fünf gleich aussehende Schlüssel; genau zwei davon passen zur Kellertür. Es wird zufällig ein Schlüssel nach dem anderen ohne Zurücklegen probiert, bis die Tür aufgeht. Die Zufallsgröße $X$ gibt die Anzahl der dafür benötigten Versuche an.

2/53/52/42/42/31/31X = 1P = 0,4X = 2P = 0,3X = 3P = 0,2X = 4P = 0,1nach oben: der Schlüssel passt · nach unten: er passt nicht
Baumdiagramm: Nach jedem Fehlversuch geht es einen Ast tiefer, und die Trefferchance steigt. Rechts stehen die vier Pfadwahrscheinlichkeiten.
  1. Bestimmen Sie $P(X = 1)$ und $P(X = 2)$.
  2. Geben Sie die Wahrscheinlichkeitsverteilung von $X$ vollständig an. Begründen Sie dabei, warum $X$ höchstens den Wert $4$ annehmen kann.
  3. Berechnen Sie den Erwartungswert von $X$ und deuten Sie ihn im Sachzusammenhang.
  4. Beurteilen Sie die folgende Aussage: „Zwei von fünf Schlüsseln passen, die Trefferwahrscheinlichkeit ist also $0{,}4$. Im Mittel braucht man deshalb $\frac{1}{0{,}4} = 2{,}5$ Versuche.“